Im Ersten Weltkrieg (1914–1918) stand Südjütland unter deutscher Herrschaft, und bei Kriegsausbruch wurden alle Männer im Alter von 18 bis 45 Jahren eingezogen. Aus Broagerland fielen 190 Soldaten, die auf den vielen Fronten des Krieges begraben liegen. Ihnen ist dieser Hügel gewidmet, der 1922 nach einem Entwurf von Th. Skovgaard angelegt wurde.
Der Hügel ist von 165 Steinen umgeben, einem für jede Familie. Brüder sind auf demselben Stein verzeichnet, ebenso Väter und Söhne. Die Kreuze auf den Steinen sind zur Abwechslung unterschiedlich gestaltet. Auf der Spitze wurden ursprünglich neun Eichen gepflanzt, eine für jede der kleinen Gemeinden auf Broagerland.
Der Gedenkhügel wurde durch Mittel aus einer Sammlung geschaffen, zu der alle Haushalte beitrugen. Der Jugendverein half dabei, geeignete Steine von der Küste rund um Broagerland zu finden.