Storegade 7 beherbergte eine Reihe von Manufakturhändlern, zuletzt ein Malergeschäft, gefolgt von Home (Immobilienbüro).
Storegade 9 ist das einzige Haus hier, das beim Brand von 1880 nicht zerstört wurde, da es ein Ziegeldach hatte.
In Storegade 11 ließ sich Kasper Jensen nieder, nachdem es ihm vor 1920 verboten wurde, Dänischunterricht in dänischen Privathaushalten zu geben.
Daraufhin eröffnete er hier eine Buch- und Papierhandlung, die später an Helga Moos übergeben wurde.
Die Immobilie Storegade 13 wurde 2015 von B42 errichtet und umfasst acht Wohnungen.
Sie konnte gebaut werden, nachdem das vorherige Gebäude abgerissen worden war.Hier befanden sich früher eine Gastwirtschaft mit Eingang im Giebel, eine Metzgerei mit Eingang von der Straße sowie ein kleiner Laden (Bank, Teegeschäft, Immobilienbüro), ebenfalls mit Straßenzugang.
Im Hof gab es eine Schlachterei mit dazugehörigen Stallungen.
Im Garten stand eine Linde mit einer Plattform ein paar Meter hoch im Baum – dort wurde serviert.
Damals hieß die Gastwirtschaft Zur Lindelaube, später Lindely.
Dieser Teil des Zentrums von Broager hat sich seit den 1950er Jahren stark verändert, als die Straße dicht mit Geschäften bebaut war.
Ganz unten Richtung Borgergade befanden sich Chr. Hansens Manufakturgeschäft, Strauss’ Friseursalon und anschließend ein Hutladen.
Dann kam die „Brugsen“, die mit dem Hotel „National“ verbunden war – dem Treffpunkt der deutschgesinnten Bevölkerung.Zwischen „Brugsen“ und „National“ gab es ein großes Tor, das in den abgeschlossenen Bereich führte, wo sich heute der SuperBrugsen, eine Tankstelle und Parkplätze befinden.
Im Hof gab es Gärten und ein Futtermittelgeschäft. Danach kam Fr. Ihles Laden, in dem man Möbel und Lederwaren kaufen konnte. Außerdem befand sich dort eine Sattlerei.Das letzte Gebäude vor der Møllegade war der „Forsamlingsgården“, auch „Centralhotellet“ genannt – der größte Versammlungsort der Stadt mit einer so großen und schönen Bühne, dass das Königliche Theater hier mehrere Gastspiele veranstaltete.
In dem Gebäude befand sich zur Møllegade hin eines der vier Lebensmittelgeschäfte der Stadt.
Im Jahr 2002 beschloss die Ringreitervereinigung Broager og Omegn, dass in Broager eine Ringreiterskulptur errichtet werden sollte.
Nach Rücksprache mit der Kunstvereinigung Broagerland wurde Marco Evaristti gebeten, einen Entwurf vorzulegen.
Nachdem die Überraschung darüber verflogen war, dass die Statue keine Reiterfigur darstellte, einigte man sich darauf, dass Evaristtis Idee es wert sei, als Skulptur umgesetzt zu werden.Im Jahr 2003 konnte sie dann hier auf dem Platz eingeweiht werden – doch bereits im November 2004 wurde sie vom Sockel abgesägt und blieb trotz einer hohen Belohnung verschwunden.
Es wurde Geld gesammelt, um eine Kopie anfertigen zu lassen, die dann bis 2019 hier stand.
Doch bereits 2015 wurde die Originalskulptur in einem See bei Sandbjerg gefunden.
Sie wurde gereinigt, und nach längerer lokaler Diskussion wurde beschlossen, dass beide Figuren nebeneinander stehen sollten.